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Eine Unterschrift und plötzlich entscheidet jemand anderes, wo du bleibst: Am Ende der Haftbefehl-Dokumentation wirkt Zwang wie Rettung und „Vormundschaft“ wie Fürsorge. In dieser Folge geht es um die unbequeme Frage, ob man Menschen wegen einer Suchterkrankung zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen darf, und was an dieser Idee juristisch und ethisch heikel ist. Wir klären, was Vormundschaft in Deutschland wirklich bedeutet, warum sie für Erwachsene abgeschafft wurde und was stattdessen das Betreuungsrecht regelt, inklusive der harten Grenzen bei Freiheitsentzug. Außerdem schauen wir darauf, warum Zwang keine Therapie ersetzt, welche Rolle Motivation und Reaktanz spielen und warum das Thema historisch in Deutschland besonders sensibel ist.
Erwähnter Link: Bittere Tränen – UnterstĂĽtzung fĂĽr Angehörige von Suchtkranken und Menschen mit Schizophrenie
00:00:00 Einleitung: Rettet Vormundschaft bei Sucht Leben?
00:06:26 Vormundschaft & Minderjährige: Gilt Vormundschaft bei Suchterkrankung?
00:16:51 Betreuungsrecht & Erwachsene: Was dĂĽrfen Betreuer bei Sucht entscheiden?
00:23:35 Ethische Einordnung: Braucht Sucht mehr Zwang?
00:39:45 Was brauchen Angehörige von Suchterkrankten & Abschluss
⚡️ Quickie: Ist MDMA bzw. Ecstasy neurotoxisch? Verändert der Konsum also das Gehirn so nachhaltig, dass es sich nicht mehr davon erholen kann? Darüber sprechen wir in diesem Psychoaktiv Quickie.
Hier geht es zur ausfĂĽhrlichen Folge zu MDMA / Ecstasy: 5. MDMA / Ecstasy und Serotoninsyndrom
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Konsum ist nicht immer ein Weg, sich besser zu fühlen, manchmal ist er ein Mittel zur Selbstbestrafung. In dieser Folge geht es darum, wie dieses Muster entsteht, woran man es erkennt und warum es Veränderung so zäh machen kann, obwohl der Wunsch nach Abstinenz längst da ist. Wir schauen auf die Unterschiede zwischen Selbstverletzung und Selbstbestrafung und darauf, welche Rolle Schuld, Scham und Selbsthass dabei spielen.
Hier geht es zur Folge ĂĽber Ambivalenz und Sucht.
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